Aktuelles

 

Stark steigende Fallzahlen: Österreich und Italien fast ganz als Risikogebiete bewertet

, weiterlesen auf t-online.de

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat Österreich bis auf zwei kleine Exklaven und fast ganz Italien wegen dramatisch steigender Infektionszahlen ab diesem Sonntag zu Corona-Risikogebieten erklärt. Mit Kroatien, Slowenien, Ungarn, Bulgarien und Zypern werden zudem fünf EU-Länder komplett auf die Ris ...


 

Ausnahmeregelung gekippt: Corona-Reisewarnung für die ganze Türkei ab 9. November

, weiterlesen auf t-online.de

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung setzt die Reisewarnung für die ganze Türkei wegen der Corona-Pandemie zum 9. November wieder in Kraft. Eine seit Anfang August geltende Ausnahmeregelung für die vier beliebtesten türkischen Urlaubsregionen am Mittelmeer läuft dann aus, wie das Auswärtige Amt am Mit ...


 

Pandemische Lage: Corona-Reisewarnung für die ganze Türkei ab 9. November

, weiterlesen auf t-online.de

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung setzt die Reisewarnung für die ganze Türkei wegen der Corona-Pandemie zum 9. November wieder in Kraft. Eine seit Anfang August geltende Ausnahmeregelung für die vier beliebtesten türkischen Urlaubsregionen am Mittelmeer läuft dann aus, wie das Auswärtige Amt am Mit ...


 

Berliner Flughafen: Schönefeld trägt jetzt das neue Kürzel BER

, weiterlesen auf DER SPIEGEL - Reise

Das Kürzel SXF für Berlin Schönefeld ist Geschichte: Mit dem neuen Winterflugplan gilt der neue Flughafencode BER. Das Kürzel TXL für Tegel gilt weiter - aber nur noch bis zum 8. November...


 

Flughafen Berlin-Schönefeld trägt jetzt das neue Kürzel BER

, weiterlesen auf DER SPIEGEL - Reise

Das Kürzel SXF für Berlin Schönefeld ist Geschichte: Mit dem neuen Winterflugplan gilt der neue Flughafencode BER. Das Kürzel TXL für Tegel gilt weiter - aber nur noch bis zum 8. November...


 

Vergessene Krisen: Unterstützung für die Rohingya

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Cox’s Bazar, Bangladesch: das größte Flüchtlingslager der Welt

Einfache Bambushütten mit Dächern aus Plastikplanen soweit das Auge reicht, in allen Farben und Formen. Über 850.000 Menschen, die auf engstem Raum leben. Eine ausreichende Gesundheits- und Wasserversorgung gibt es nicht, kaum Bildungsmöglichkeiten, häufige Nahrungsengpässe.

Luftaufnahme des Flüchtlingslagers Kutupalong in Bangladesch Die Rede ist von Cox’s Bazar im Süden Bangladeschs: Hier befindet sich das größte Flüchtlingslager der Welt. Als im Sommer 2017 die gewaltsame Vertreibung der Rohingya aus Myanmar begann, flohen Hundertausende Menschen ins benachbarte Bangladesch. Sie verloren ihren Besitz, ihr Zuhause, ihre Lebensgrundlage. Doch ihr fester Platz im Zusammenspiel der vielen Hundert Ethnien Myanmars war ihnen schon weit früher genommen worden. Schon vor den Vertreibungen sahen sich viele Rohingya massiven Diskriminierungen ausgesetzt. 

Nach der Unabhängigkeit Myanmars 1948 führte das Militär etliche Operationen gegen die muslimische Minderheit der Rohingya durch. Das bis heute geltende Staatsangehörigkeitsgesetz der Militärregierung von 1982 erschwert es den Rohingya, die myanmarische Staatsangehörigkeit zu erwerben. Es folgten Jahrzehnte des schwelenden Konflikts, der Staatenlosigkeit und der Ungewissheit, die 2017 in einer brutalen Vertreibung gipfelten.

Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft

Bangladesch hat knapp eine Million der vertriebenen Rohingya aufgenommen und ihnen nach Kräften Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung gestellt. Doch mit der Zeit gerät auch Bangladesch, das selbst mit Überschwemmungen, humanitären Krisen und den Folgen der COVID-19-Pandemie zu kämpfen hat, an seine Grenzen. Die Lage in den Camps ist weiterhin prekär, die Bewohnerinnen und Bewohner brauchen psychologische Unterstützung bei der Trauma-Bewältigung, es kommt zu Bandenfehden innerhalb der überfüllten Lager. Die Rohingya benötigen daher dringend Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft, um die Bedingungen für ein Leben in Würde herstellen zu können.   

Deutschland unterstützt Gesundheitsprojekt für Menschen mit Behinderungen in Cox’s Bazar

Child-friendly space im Flüchtlingslager in Cox's Bazar Deutschland stellt deswegen seinem Partner der Christoffel-Blindenmission (CBM) in den letzten Jahren zwei Millionen Euro für ein Projekt zur Verfügung, das inklusive Gesundheitsdienste für 30.000 Menschen mit Behinderungen in den Flüchtlingscamps in Cox’s Bazar anbietet. Damit wird Flüchtlingen und besonders Kindern der Zugang zu Gesundheitsservices und damit auch Teilhabe an der Versorgung und am sozialen Leben im Flüchtlingslager ermöglicht. Es konnte ein „Child-Friendly-Space“ eingerichtet werden, ein Raum, in dem Kinder spielen, lernen, aber auch Traumata bewältigen können. 

Zudem unterstützt die Christoffel-Blindenmission seit Ausbruch der Covid-Pandemie die Virusprävention. Ariful Arman, ein 24-jähriger Mitarbeiter der Mission vor Ort, sagte dazu: „Ich bin sehr froh, dass ich Menschen mit Behinderung helfen kann. Es motiviert mich sehr zu sehen, welche Fortschritte sie mit meiner Unterstützung machen.“

Internationale Geberkonferenz: Deutschland stellt 33 Millionen Euro zur Verfügung

Um Aufmerksamkeit auf diese Krise zu lenken und Unterstützung zu gewinnen, richten die USA, Großbritannien, die EU und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen heute eine virtuelle Geberkonferenz aus. Ziel ist es, Bangladesch als Hauptaufnahmeland zu unterstützen und Mittel für die Bewältigung der Krise einzuwerben. 

Auch Deutschland beteiligt sich und stellt zusätzliche Mittel in Höhe von drei Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt wird sich damit die deutsche humanitäre Hilfe für die Rohingya seit 2017 auf 60 Millionen Euro belaufen. Zudem sagte die Bundesregierung weitere Mittel in Höhe von 30 Mio. Euro für Entwicklungszusammenarbeit zu. 

Viele humanitäre Krisen stehen nicht im Fokus der Öffentlichkeit, sondern spielen sich versteckt vor den Augen der Weltöffentlichkeit ab. In der Folge erhalten die betroffenen Menschen nicht genug Unterstützung. Die Generaldirektion für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO) identifiziert diese vergessenen Krisen durch das jährliche „Forgotten Crisis Assessment“, 2020 stehen 15 Krisen auf der Liste. In unserer Serie zu vergessenen Krisen stellen wir diese Länder und Krisen vor.

...


 

Entschlossene Unterstützung für Irak

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Kampf gegen IS fortsetzen

Bereits im September hatte Außenminister Maas seinen irakischen Amtskollegen in Berlin empfangen. Deutschland ist im Rahmen der internationalen Anti-IS Koalition und der NATO-Mission ein wichtiger Partner im Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Denn obwohl die Terrororganisation kein Territorium mehr hält, bleibt sie aus dem Untergrund heraus gefährlich. Im Zuge der Covid-19-Pandemie konnte IS erneut an Kraft gewinnen und schwere Anschläge in Irak verüben. Die irakische Regierung schätzt das deutsche Engagement, das neben einem militärischen Beitrag auch umfangreiche Unterstützung bei der Stabilisierung der von IS-befreiten Gebiete und humanitäre Hilfe für durch IS-Vertriebene Menschen umfasst. Ende Oktober wird der Bundestag über die Verlängerung des Bundeswehrmandats für den Anti-IS-Einsatzes entscheiden.

Große innenpolitische Herausforderungen

Bundeskanzlerin Merkel und der irakische Premierminister Al-Kadhimi Die Regierung von Premierminister Al-Kadhimi hat sich vorgenommen, seit langer Zeit dringend benötigte, umfassende Wirtschaftsreformen umzusetzen. Die Corona-Pandemie hat die bereits vorher durch den sinkenden Ölpreis geschwächte Wirtschaft schwer getroffen. Deutschland will die irakische Regierung auf diesem Reformkurs weiter unterstützen, etwa in den Bereichen Wirtschaftsentwicklung und guter Regierungsführung. Im Fokus steht aber auch die Eindämmung der Corona-Pandemie, bei der Deutschland etwa bei der Beschaffung von Schutzmaterial half.

Die irakische Regierung hat sich auch die Bekämpfung der wuchernden Korruption und die Stärkung staatlicher Institutionen und Gewaltmonopol des Staates vorgenommen.  Für Mai 2021 sind vorgezogene Parlamentswahlen geplant. Premierminister Al-Kadhimi setzt sich für die rechtsstaatliche Aufarbeitung der schweren Gewalt gegen Protestierende bei den Demonstrationen im Herbst 2019 ein. Das ist ein wichtiger Schritt, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung zu stärken. Deutschland will die irakische Regierung bei diesen ambitionierten Plänen weiter unterstützen und so einen Beitrag zur nachhaltigen Stabilisierung des Landes leisten.

Vor dem Treffen mit Premierminister Al-Kadhimi sagte Bundeskanzlerin Merkel:

Ich möchte deutlich machen, dass Deutschland eng an der Seite des Iraks steht. Wir wollen unterstützend sein, wenn es um einen Weg der Stabilität, der Sicherheit und des ökonomischen Wachstums geht. Dass das ein schwieriges Umfeld ist, liegt auf der Hand, nun auch noch ganz besonders erschwert durch die Pandemie.

Regionale Entwicklungen im Blick behalten

Staatssekretär Berger im Gespräch mit dem irakischen Außenminister Hussein Die irakische Regierung hat seit ihrem Antritt vor acht Monaten intensiv für eine Politik des regionalen Ausgleichs eingesetzt. Dabei sucht sie den engen Austausch zu den Nachbarstaaten, insbesondere Iran, aber auch engen internationalen Partnern wie den USA. Für Deutschland steht fest: die gemachten Fortschritte in der Stabilisierung des Landes und die staatliche Souveränität Iraks dürfen nicht durch regionale  Spannungen untergraben werden. Der Austausch zu aktuellen regionalen Entwicklungen stand daher auch im Mittelpunkt des Gesprächs von Außenminister Hussein und Staatssekretär Berger.

...


 

Corona-Auswirkungen: Rufe nach mehr Reiseerleichterungen für internationale Paare

, weiterlesen auf t-online.de

Berlin (dpa) - Grüne und FDP im Bundestag fordern von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) weitere Einreiseerleichterungen für unverheiratete Paare in der Corona-Krise. Die Grünen-Abgeordnete Franziska Brantner warf Seehofer vor, er erschwere "mit seinen bürokratischen Hürden unnötig das Wieders ...


 

Beliebte Urlaubsregionen: Niederlande und Teile Frankreichs sind nun Risikogebiete

, weiterlesen auf t-online.de

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat die ganzen Niederlande, fast ganz Frankreich und erstmals auch Regionen in Italien und Polen mit Wirkung ab dem kommenden Samstag zu Corona-Risikogebieten erklärt. Außerdem werden dann Malta und die Slowakei komplett sowie einzelne Regionen in neun weiteren EU- ...


 

Deutsch-Amerikanischer Strategischer Dialog: Kontinuität erarbeiten

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Nachdem der strategische Dialog zuletzt in Berlin stattgefunden hatte, wären die Vertreter der Bundesregierung eigentlich nach Washington gereist. Unter der Leitung von Staatssekretär Miguel Berger und dem Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten im U.S.‑Außenministerium, David Hale, standen die drängendsten außenpolitischen Fragen auf der transatlantischen Tagesordnung.

Dazu gehören der Umgang mit Russland und den Konflikten im post-sowjetischen Raum. Intensiv diskutiert wurde der Konflikt in Bergkarabach, bei dem die USA mit Frankreich und Russland den Ko-Vorsitz der Minsk-Gruppe zur Vermittlung innehaben.

Transatlantische Zusammenarbeit stärken

Weitere Themen waren die Rolle der NATO für die europäische Sicherheit, ein transatlantischer Ansatz in der China-Politik und die Koordination bei der Stabilisierung von Konflikten im Nahen und Mittleren Osten sowie Sub-Sahara-Afrika.

Die fortdauernde, intensive Abstimmung mit den USA bleibt ein Eckpfeiler deutscher Außen- und Sicherheitspolitik, um zur Eindämmung und Lösung der zahlreichen internationalen Krisen und Herausforderungen beizutragen.

Dass diese Themen auch in der „heißen Phase“ des US-Wahlkampfes diskutiert werden, zeigt, dass die Kontinuität im transatlantischen Verhältnis ein wichtiges Anliegen beider Seiten bleibt.

Hintergrund:

Der Strategische Dialog zwischen Deutschland und den USA fand erstmals im März 2019 in Washington, D.C. statt. Im September 2019 trafen beide Seiten in der Villa Borsig in Berlin zusammen. Erklärtes Ziel ist es, gemeinsam Themen von strategischer Bedeutung und aktuelle Fragen der transatlantischen Agenda zu erörtern.

...


 

Welternährungstag: Einsatz für Ernährungssicherheit und Frieden

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

690 Millionen Menschen leiden an Unterernährung

Aktuell leiden weltweit 690 Millionen Menschen an Unterernährung: Zu diesem Ergebnis kommt der kürzlich veröffentlichte Welthungerindex. Am schlimmsten betroffen sind dabei Subsahara-Afrika und Südasien. Im Jahr 2000 hatte sich die Weltgemeinschaft das Ziel gesetzt, den Hunger weltweit zu besiegen – dies ist auch ein zentrales Ziel der humanitären Hilfe. Denn: Ernährungssicherheit und Frieden hängen untrennbar zusammen. Nur wenn Menschen ausreichende Nahrungsmittel haben, sind die Voraussetzungen für politische Stabilität gegeben.

In den 2000er Jahren sank daraufhin die Zahl der hungernden Menschen auch zunächst beständig und erreichte 2015 einen Tiefststand. Seither steigt die Zahl der Betroffenen jedoch wieder. Gründe dafür sind gewaltsame Konflikte und immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse in Folge des Klimawandels, die Ernten und Felder zerstören und Lieferketten unterbrechen. COVID-19 droht nun die Lage weiter zu verschärfen. 

Auswärtiges Amt stellt 627 Millionen Euro für Ernährungshilfe zur Verfügung

Das Auswärtige Amt hat in diesem Jahr bereits 627 Millionen Euro für Ernährungshilfe zur Verfügung gestellt. Damit werden humanitäre UN-Organisationen, die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung sowie humanitäre Nichtregierungsorganisationen gefördert. 

Burundi: Unterstützung durch die Welthungerhilfe Auf diesem Wege wird zum Beispiel ein Projekt in Burundi mit 800.000 Euro unterstützt. In der burundischen Provinz Kirundo sind mehr als 284.000 Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Viele Menschen dort haben keinen Zugang zu Land, von dem sie sich ernähren könnten, viele Menschen sind von Flucht und Vertreibung betroffen. Dort wo Land zur Verfügung steht, sind die landwirtschaftlichen Methoden oft ineffizient. 

Hier setzt die Arbeit der Deutschen Welthungerhilfe an. Durch das Projekt in Kirundo werden zum einen Menschen ohne Zugang zu Land unterstützt. Sie erhalten Nahrungsmittel, finanzielle Unterstützung und Hilfe bei der Suche nach Erwerbsmöglichkeiten. Dies kommt besonders Menschen zugute, die aus ihrer Heimat vertrieben worden sind und nun aus den Flüchtlingslagern in Ruanda und Tansania nach Burundi zurückkehren. Zum anderen zielt das Projekt auch auf Menschen ab, die Zugang zu Land haben: Durch hochwertigere Saatgüter, die zur Verfügung gestellt werden, und durch gezielte Schulungen kann die landwirtschaftliche Produktion verbessert werden. 

Deutschland zweitgrößter Geber des Welternährungsprogramms

Auch als zweitgrößter Geber des Welternährungsprogramms wirkt Deutschland daran mit, kurzfristig Leben zu retten und langfristig den Hunger zu besiegen. Allein 2020 hat Deutschland die Organisation, die kürzlich mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, mit bislang 542 Millionen Euro unterstützt.

Außenminister Maas sagte zu der Auszeichnung: 

Das Welternährungsprogramm steht für die Verantwortung der Weltgemeinschaft für jedes einzelne Menschenleben. Sein unermüdlicher Einsatz rettet jeden Tag Millionen Menschen vor Hunger und Mangelernährung.

...


 

Gegen Hunger als Folge von Covid-19 – Unterstützung für UNRWA im Gaza-Streifen

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Angespannte humanitäre Situation

Bereits vor der Corona-Pandemie war die wirtschaftliche und humanitäre Situation im Gaza-Streifen sehr angespannt. Harte Einschränkungen des öffentlichen Lebens konnten zunächst eine großflächige Ausbreitung des Virus verhindern. Sie haben aber auch dazu geführt, dass die Wirtschaft fast vollständig zum Erliegen kam. Zuletzt stiegen nun trotz drastischer Maßnahmen die Infektionszahlen. Das Gesundheitssystem ist kaum darauf vorbereitet, es mangelt an medizinischer Infrastruktur wie Intensivbetten und Medikamenten zur Behandlung von Infizierten.

Anhaltende Ernährungsunsicherheit

Über eine Million Palästinenserinnen und Palästinenser im Gaza-Streifen sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen, um ihren täglichen Grundbedarf an Nahrungsmitteln zu decken. Dabei handelt es sich oft um die Allerschwächsten, unter anderen rund 17.000 von Frauen geführte Haushalte und rund 40.000 Menschen mit Behinderungen. Für sie ist Lebensmittelnothilfe durch das UNRWA überlebenswichtig. UNRWA unterstützt diese bedürftigen Haushalte mit Lebensmittelpaketen und sichert dadurch ihre Grundversorgung.

Keine Hilfe ohne Unterstützung

Um diese Hilfe zu ermöglichen, braucht UNRWA zusätzliche finanzielle Mittel. Das Hilfswerk schätzt den aktuellen Bedarf allein für die Bereitstellung von Nahrungsmittelhilfe auf über 80 Millionen Euro. Deutschland hat UNRWA 20 Millionen Euro für Nothilfe im Kontext der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln konnte das Hilfswerk in Gaza und in seinen weiteren Einsatzgebieten – Jordanien, Syrien, Libanon und Westjordanland – zeitnah auf durch die Pandemie verursachte Versorgungsengpässe reagieren. Beim Besuch des UNRWA-Leiters Lazzarini im Oktober in Berlin sagte Außenminister Maas weitere 2 Millionen Euro Unterstützung für Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen von Covid-19 zu.

Deutschland unterstützt zudem die wichtige Arbeit des Welternährungsprogramms (WFP) im Gaza-Streifen und Westjordanland. Angesichts der stark zunehmenden Ernährungsunsicherheit stellt das Auswärtige Amt dem WFP zusätzliche 5 Millionen Euro für 2020 und 2021 bereit. In 2020 fördert das Auswärtige Amt das WFP in den Palästinensischen Gebieten mit insgesamt 10 Millionen Euro.

...


 

Quiz: Erkennen Sie die Sehenswürdigkeiten Berlins?

, weiterlesen auf t-online.de

Die Bundeshauptstadt hat unzählige sehenswerte Gebäude, Wahrzeichen und Denkmäler zu bieten. Doch wie viele davon können Sie benennen? Stellen Sie  Ihr Allgemeinwissen über Deutschland auf die Probe! https://quiz.stroeermediabrands.de/pub/oembed?format=json&url=https%3A%2F%2Fquiz.stroeermediabrands...


 

Von wegen Geheimdiplomatie: 20 themenspezifische Kanäle in den sozialen Medien

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Twitter-Spartenkanäle im AA Außenpolitik bewegt Gemüter

Vom Brexit über die Osteuropa-Politik bis zur Reaktion auf akute Krisenlagen: Außenpolitik bewegt die Gemüter, auch in den sozialen Medien. Fast eine Million Menschen folgen dem Auswärtigen Amt auf Twitter, knapp 300.000 auf Facebook und mehr als 250.000 auf Instagram. Kontroverse Themen animieren dabei zu hunderten, manchmal über 1.000 Nutzerkommentaren pro Tag.

Um Außenpolitik noch transparenter zu machen und interessierten Menschen auch zu außenpolitischen Fachthemen zu ermöglichen, kommunizieren zudem zwanzig Führungskräfte und Arbeitseinheiten auf Twitter, Instagram und LinkedIn.

Eigene Kanäle für Spitzendiplomatinnen und -diplomaten

Einige der Kanäle sind regional fokussiert, etwa auf Asien-, Afrika-, Europa- oder Ostpolitik. Andere setzen thematische Schwerpunkte wie Brexit, Stabilisierung und humanitäre Hilfe, Vereinte Nationen, Ausbildung im Auswärtigen Amt oder Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Das Krisenreaktionszentrum stellt der bereits vorhandenen App „Sicher Reisen“ einen gleichnamigen Twitterkanal zur Seite. Auch der Planungsstab gibt mit einem eigenen Auftritt Einblicke in seine Arbeit.

Gleichzeitig bauen die deutschen Auslandsvertretungen ihre Präsenz in den sozialen Medien aus. Schon heute erreichen sie auf über 300 Kanälen über sechs Millionen Follower weltweit. Wer noch nicht dazugehört, ist herzlich willkommen: Wir freuen uns auf den Dialog!

Links zu den Kanälen

Twitter

@AA_Kultur: Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

@AA_SicherReisen: Reise- und Sicherheitshinweise unseres Krisenreaktionszentrums

@AA_stabilisiert: Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge und Humanitäre Hilfe

@GermanyonBrexit: Deutsche Sicht auf den britischen EU-Austritt (engl.)

@GERonEurope: Deutsche Sicht auf Europa und EU (engl.)

@GermanyonUN: Internationale Ordnung, Vereinte Nationen und Rüstungskontrolle (engl.)

@GERClimatEnergy: Deutsche Energie- und Klimaaußenpolitik (engl.)

@GERonEconomy: Außenwirtschaftspolitik und nachhaltige Entwicklung (engl.)

@GERonAfrica: Deutsche Afrikapolitik (engl.)

@GERonAsia: Deutsche Asienpolitik (engl.)

@GERonOstpolitik: Deutsche Osteuropa-, Kaukasus- und Zentralasienpolitik (engl.)

@GERonStratCom: Strategische Kommunikation im Auswärtigen Amt (engl.)

@Planungsstab: Die Arbeit des Planungsstabs im Auswärtigen Amt (engl.)

@GERDigitalEnvoy: Internationale Digitalisierungspolitik im Auswärtigen Amt

@GermanyOnMena: Deutsche Politik im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika 

@GermanyOnIntLaw: Deutsches Engagement in völkerrechtlichen Fragen

@MiguelBergerAA: Staatssekretär Miguel Berger

@GERonWEB: Westbalkan

@GerOnCyber 

Instagram

@auswaertigesamt_karriere: Ausbildung und Karriere im Auswärtigen Amt

@traininginternationaldiplomats: Internationale Diplomatenausbildung

LinkedIn

Internationale Personalpolitik

...


 

Ein Tag im Zeichen des Weimarer Dreiecks

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Das Weimarer Dreieck ist seit fast 30 Jahren eine Brücke zwischen West und Ost, zwischen Polen, Frankreich und Deutschland. Es hat sich bewährt, um den Ost-West-Zusammenhalt in der EU zu stärken und um verschiedene Perspektiven zusammenzuführen. Deutschland hat sich deshalb sehr für ein Treffen in diesem Format eingesetzt. Nach dem letzten Treffen auf Außenministerebene 2016 reisen heute Heiko Maas und der neue polnische Außenminister auf Einladung von Jean-Yves Le Drian nach Paris. Ein klares Signal: Die Zusammenarbeit zwischen Warschau, Berlin und Paris ist wichtig, gerade in diesen Zeiten.

Belarus, Russland, Bergkarabach: Enge Abstimmung im Weimarer Dreieck

Auf der Tagesordnung stehen heute beim Weimarer Dreieck unter anderem die Beziehungen zu Russland, die Lage in Belarus sowie der Konflikt in Bergkarabach. In Belarus geht es Deutschland, Frankreich und Polen darum, die Zivilgesellschaft zu stärken. Denn diese wird nach wie vor unterdrückt. Gemeinsam haben die EU-Außenminister am Montag weitere Sanktionen auf den Weg gebracht – auch gegen Herrn Lukaschenko selbst. Wichtig ist jetzt ein nationaler Dialog in Belarus, der den Weg zu fairen und freien Wahlen freimacht.

Auch gegenüber Russland hat die Europäische Union große Geschlossenheit gezeigt: Am Montag wurden nach einem Vorschlag von Deutschland und Frankreich einstimmig Sanktionen auf den Weg gebracht, denn der Angriff auf Alexeij Nawalny mit einem verbotenen chemischen Kampfstoff  geht die internationale Gemeinschaft als Ganzes an. Russland ist weiterhin aufgefordert, sich an der Aufklärung des Falles zu beteiligen, dies ist bislang nicht ausreichend geschehen.

Polnischer Antrittsbesuch in Berlin

Heiko Maas und der polnische Außenminister Zbigniew Rau werden am Nachmittag zeitgleich nach Berlin fliegen: Hier stehen ausführliche bilaterale Gespräche an. In kaum einem anderen EU-Partnerstaat ist der deutsche Außenminister so oft gewesen wie in Polen. Es standen sowohl das gemeinsame Erinnern - etwa in Auschwitz oder beim Gedenken an den Warschauer Aufstand - als auch Zukunftsthemen wie Jugendaustausch und Wirtschaftsfragen auf dem Programm. In der Villa Borsig wird es heute neben internationalen Themen auch um ein Projekt der deutschen und polnischen Energieagenturen gehen, aus der die erste grenzüberschreitende deutsch-polnische Energieregion entstehen soll. Ein zweites bilaterales Herzensprojekt ist das deutsch-polnische Geschichtsbuch. Der vierte und letzte Band, der die Zeit vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart abbildet, ist kürzlich in den Druck gegangen und soll bald an Schulen verteilt werden. Viele deutsche und polnische Historiker wirken an dem Projekt mit. Dadurch erhält die junge Generation eine gemeinsame Perspektive auf die Geschichte Europas und ihrer beiden Länder.

...


 

Erholung trotz Corona: Sieben schöne Wanderwege in Deutschland

, weiterlesen auf t-online.de

Wer gerne wandern geht, aber Touren sucht, die nicht so überlaufen sind, könnte hier fündig werden: Diese sieben Wanderwege sind gut bewertet, wenig begangen – und haben einiges zu bieten. Frische Luft, Bewegung in der Natur – und nicht so viel Kontakt zu anderen Menschen. Ein Wanderurlaub ist in Ze ...


 

­Monitoring zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Eine junge Frau arbeitet an einer Maschine Der Abschlussbericht des NAP-Monitoringprozesses wurde am 8. Oktober 2020 verabschiedet. Er enthält die Analyse und Bewertung der Gesamtergebnisse der drei Erhebungen von 2018 bis 2020. Darin wird auch das methodische Vorgehen dargestellt.

Dieser Prozess basiert auf einer Vereinbarung im Koalitionsvertrag: „Falls die wirksame und umfassende Überprüfung des NAP 2020 zu dem Ergebnis kommt, dass die freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen nicht ausreicht, werden wir national gesetzlich tätig und uns für eine EU-weite Regelung einsetzen.“

Im maßgeblichen Erhebungsjahr 2020 erfüllten 13 bis 17 Prozent der betrachteten Unternehmen die NAP-Anforderungen („NAP-Erfüller“). Weitere 10 bis 12 Prozent der Unternehmen befinden sich „auf einem guten Weg“, die NAP-Anforderungen zu erfüllen: Sie haben noch Defizite, haben jedoch auch schon gute Praktiken. Damit wurde der von der Bundesregierung gesetzte Zielwert von mindestens 50 Prozent „NAP-Erfüllern“ verfehlt.

Die im NAP verankerten Anforderungen an die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht gelten als umgesetzt, wenn ein Unternehmen alle fünf Kernelemente menschenrechtlicher Sorgfalt angemessen eingeführt hat. Das Monitoring berücksichtigt auch die Möglichkeit, dass ein Unternehmen schlüssige Gründe erläutern kann, warum es von einzelnen Risiken nicht betroffen ist oder bestimmte Verfahren und Maßnahmen (noch) nicht umsetzen kann. Der Fragebogen sieht bei allen Fragen eine entsprechende Erklärungsmöglichkeit vor (Comply or Explain-Mechanismus). Unternehmen konnten im Fragebogen eine Umsetzungsplanung betreffend einzelne NAP-Anforderungen bis Ende 2020 geltend machen.

Die fünf Kernelemente der Sorgfaltspflicht

1) Eine öffentliche Grundsatzerklärung  zur Achtung der Menschenrechte ist vorhanden

2) Ein Verfahren zur Ermittlung tatsächlicher und potenziell nachteiliger Auswirkungen auf die Menschenrechte besteht (Risikoanalyse).

3) Entsprechende Maßnahmen zur Abwendung und Kontrollen ihrer Wirksamkeit sind eingeführt.

4) Es erfolgt eine Berichterstattung.

5) Das Unternehmen etabliert oder beteiligt sich an einem Beschwerdemechanismus.

Erste qualitative Interviews mit 30 Unternehmen hatten im Herbst 2018 stattgefunden („explorative Phase“). Zudem gab es Gespräche mit neun Vertreterinnen und Vertretern von Stakeholdergruppen, d.h. Sozialpartnern, Wirtschaftsverbänden und Nichtregierungsorganisationen. Die Interviews lieferten wertvolle Erkenntnisse, wie die umfassenden Unternehmensbefragungen der Jahre 2019 und 2020 gut ausgestaltet werden können.  Die erste quantitative Erhebung fand dann von August bis Oktober 2019 statt. Von März bis Mai 2020 lief die abschließende Monitoring-Erhebung.

Die Bundesregierung hat das Monitoring transparent und methodisch fundiert nach wissenschaftlichen Standards gestaltet. Ein differenziertes Bewertungssystem erlaubte es, die Vielfalt von Unternehmensrealitäten und Herausforderungen bei der Umsetzung der Kernelemente zu berücksichtigen. Die Auswertungen erfolgten anonymisiert und unter Anwendung der geltenden Datenverarbeitungsgesetzgebung.

Die Auskünfte der Unternehmen im Fragebogen wurden einer mehrstufigen Plausibilitäts-Überprüfung unterzogen. So wurden Antworten mit Medienberichten abgeglichen; ggf. gab es Rückfragen. Die Fragen und Antwortoptionen wurden schlüssig aus dem NAP, Kapitel III abgeleitet.

Es wurde beleuchtet, ob sich eine problematische Verzerrung der Ergebnisse infolge der Freiwilligkeit der Teilnahme am Monitoring zeigte. Soweit möglich wurden Verzerrungen durch statistische Methoden bereinigt.

Bei inhaltlichen Fragen zur Umsetzung der NAP-Anforderungen steht den Unternehmen der kostenlose Helpdesk Wirtschaft und Menschenrechte der Bundesregierung zur Verfügung. Zudem bietet das Deutsche Global Compact Netzwerk (DGCN) regelmäßig Schulungen und Webinare zur Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfalt an.

Alle zehn Ministerien des zuständigen Gremiums der Bundesregierung, dem Interministeriellen Ausschuss (IMA) Wirtschaft und Menschenrechte, begleiteten das Monitoring durchgehend und eng. Alle Entscheidungen des IMA wurden im Konsens getroffen. Die Arbeitsgruppe Wirtschaft und Menschenrechte des Nationalen CSR-Forums wurde in die Arbeiten eingebunden. Mit den Erhebungen hatte das Auswärtige Amt ein Konsortium unter Leitung der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (EY) beauftragt. Neben EY gehörten Systain Consulting, Adelphi consult und Focusright dem Konsortium an.

Zum Weiterlesen:

Weitere Informationen zum NAP-Monitoring finden Sie:

...


 

Japaner in Machu Picchu in Peru: "Der Erste bin iiiiiiich!"

, weiterlesen auf DER SPIEGEL - Reise

Peru befindet sich im Lockdown - und Machu Picchu ist seit sieben Monaten geschlossen. So lange wartet auch der Japaner Jesse Katayama auf seine Heimreise. Jetzt erlebte er einen glücklichen Moment...


 

Corona-Krise: Genting startet in Fernost wieder mit Kreuzfahrten

, weiterlesen auf t-online.de

Die Kreuzfahrtbranche gehört zu den am schwersten von der Corona-Krise betroffenen Bereichen. Langsam läuft der Betrieb aber wieder an. In Singapur hat ein Konzern eine besondere Idee. Nach monatelangem Stillstand startet die zum Genting-Konzern in Hongkong gehörende Reederei Genting Cruise Lines la ...


 

Tier-Café in Tokio: Eine Stunde Eulen kraulen

, weiterlesen auf DER SPIEGEL - Reise

Nicht drücken, nicht knuddeln, bestenfalls die Stirn streicheln - das sind die Regeln im Eulen-Café in Tokio. Solche Orte waren in Japan der Renner, doch dann kam Corona. Ein Besuch...


 

Maas beim EU-Außenrat in Luxemburg: Russland und Belarus im Fokus

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Europa ist bei unmittelbaren politischen Krisen in seiner Nachbarschaft gefordert -  und arbeitet gleichzeitig an einer Vertiefung seiner Beziehungen in Lateinamerika und der Indo-Pazifik-Region. Dieses breite Spektrum spiegeln die Themen auf dem heutigen Rat für Außenbeziehungen in Luxemburg wieder. Vor Beginn sagte Außenminister Heiko Maas:

Wir werden uns über den Fall Nawalny austauschen. Der Verstoß gegen das Chemiewaffenübereinkommen kann nicht ohne Konsequenzen bleiben. Wir haben mit Frankreich dazu einen Vorschlag erarbeitet und werden heute erstmals darüber diskutieren und weiteres Verfahren festlegen.

Bestimmte Personen, die im Zusammenhang mit dem Umgang mit chemischen Kampfstoffen in Russland Verantwortung tragen, sollen laut diesem Vorschlag sanktioniert werden.

Belarus: Neues Sanktionspaket gefordert

In Belarus ist in den letzten Wochen nichts besser geworden. Vergangene Woche traf Maas Swetlana Tichanowskaja in Berlin und tauschte sich mit ihr über die aktuelle Lage aus. Nach den erneuten Protesten vom Wochenende zeigt sich: Das Regime von Lukaschenko übt weiterhin Gewalt gegen friedliche Demonstranten aus, viele von ihnen wurden festgenommen, auch Journalisten. Bei der Ratssitzung fordert Außenminister Maas deshalb ein neues Sanktionspaket. Zu den sanktionierten Personen soll dann auch Lukaschenko gehören.

Indo-Pazifik-Region: Schlüssel für die Ordnung von morgen

Die Bedeutung für die Indo-Pazifik-Region für globale Wirtschafts- und Sicherheitspolitik nimmt stetig weiter zu. Die EU hat ein Interesse daran, dass die internationale Ordnung von morgen regelbasiert, multilateral und inklusiv ist. Deshalb will die EU die Beziehungen zu allen indo-pazifischen Staaten diversifizieren und vertiefen. Die Bundesregierung hat mit den Indo-Pazifik-Leitlinien bereits eine wichtige Weiche in diese Richtung gestellt. Heute möchte Außenminister Maas im Rat gemeinsam mit Frankreich und den Niederlanden eine Initiative zu einer europäischen Indo-Pazifik-Strategie anstoßen.

Normalisierungsprozess zwischen Serbien und Kosovo

Der EU-Sonderbeauftragte Miroslav Lajcak wird heute beim Außenrat über die Fortschritte seit der Wiederaufnahme des Normalisierungsdialogs im Juli berichten. Für die EU ist klar: Außerhalb dieses Dialogs gibt es keine einfachen und schnellen Lösungen. Gleichzeitig bietet die Beitritts-Perspektive ist ein großer Anreiz für beide Länder, denn nur die EU kann beiden Seiten langfristig eine politische und wirtschaftliche Perspektive bieten. Die Unterstützung der EU für die Region bei den Folgen der Corona-Pandemie unterstreicht das Engagement.

...


 

Einsatz für den Kulturerhalt: Unsere Unterstützung für das Nationalmuseum in Rio de Janeiro

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Vor zwei Jahren fiel das Nationalmuseum in Rio de Janeiro, das größte Natur- und Völkerkundemuseums Lateinamerikas, einer verheerenden Brandkatastrophe zum Opfer. Ein Kurzschluss in der Klimaanlage hatte das Feuer verursacht. Der historische Palast, der das Museum beherbergte, brannte bis auf die Mauern aus und ein großer Teil der darin befindlichen Exponate wurden unwiederbringlich zerstört. Ein tragischer Verlust für das natürliche und kulturelle Erbe der gesamten Menschheit!

Bis zu einer Million Euro für den Wiederaufbau…

Das Nationalmuseum nach dem Brand Unmittelbar nach der Brandkatastrophe sagte Deutschland schnelle und unkomplizierte Unterstützung zu. Bis zu eine Million Euro aus Mitteln der Kulturabteilung des Auswärtigen Amts wurden für die Bergung der Artefakte und den Wiederaufbau des Museums zur Verfügung gestellt. Anlässlich des zweiten Jahrestags des Brandes am 2. September kündigte Staatsministerin Michelle Müntefering in einer Videobotschaft die Auszahlung der mittlerweile vierten Tranche der Soforthilfe an. Insgesamt rund 800.000 Euro konnten damit bislang für dringend benötigte Ausrüstungsgegenstände für die Bergungs- und Erstversorgungsarbeiten und für die Modernisierung der Stromversorgung des Museums zur Verfügung gestellt werden. Dank dieser  ist es gelungen, bereits mehrere bedeutende Artefakte aus den Trümmern zu bergen, darunter Vasen und Fresken, die zwischen dem 7. Jahrhundert v. Chr. und dem 3. Jahrhundert n. Chr. hergestellt wurden. Staatsministerin Müntefering erklärte dazu:

Kulturelles Erbe schafft nicht nur  ein Gefühl von Gemeinschaft in einer Gesellschaft. Es verbindet Menschen auch über Grenzen hinweg. Es ist eine gemeinsame globale Aufgabe, das Kulturerbe der Menschheit zu schützen. Der Einsatz für Kulturerhalt und die Bewahrung des kulturellen Erbes sind zentrale Ziele unserer Außenpolitik. Unser Engagement wollen wir weiter verstärken und unsere Fähigkeiten gezielt ausbauen. Dabei setzen wir auf multilaterale Zusammenarbeit und die Kooperation mit unseren internationalen Partnern. Denn nur gemeinsam können wir unserer Verantwortung für den Schutz von Kulturgütern gerecht werden.

…ergänzt durch Expertise aus Deutschland

Das Auswärtige Amt vermittelte zudem Experten und Expertinnen zahlreicher Disziplinen und Kulturinstitutionen in Deutschland, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalmuseums mit ihrer Expertise unterstützen.

Unmittelbar nach der Brandkatastrophe reisten zwei Experten des Historischen Stadtarchivs der Stadt Köln im Rahmen einer UNESCO-Mission nach Rio. Im Vordergrund Soforthilfemaßnahmen. Die Experten sprachen aus Erfahrung: 2009 war in Köln, der Partnerstadt von Rio de Janeiro, das Stadtarchiv eingestürzt.

Auf Einladung des Auswärtigen Amts absolvierte der Direktor des Nationalmuseums, Alexander Kellner, im Mai 2019 einen einwöchigen Besuch in Deutschland, um mit VertreterInnen ausge­wählter Museen in Berlin, München und Frankfurt a.M. über Unter­stützungsmaßnahmen zu sprechen sowie Netzwerke mit deutschen Expertinnen und Experten zu knüp­fen. Im Februar 2020 veröffentlichten zahlreiche Direktorinnen und Direktoren deutscher Museen daraufhin einen offenen Brief zur Unterstützung des Nationalmuseums.

Und wie geht es weiter?

Die Bergungs- und Erstversorgungsarbeiten in Rio sind mittlerweile fast vollständig abgeschlossen. Bis 2022 sollen die Außenfassade des Palastes und die beschädigten Grünanlagen wieder hergestellt sowie auf einem benachbarten Grundstück ein Besucherzentrum errichtet werden. 2025 soll das Nationalmuseum dann endlich wieder eröffnen.

Das Auswärtige Amt wird sich auch weiterhin entschlossen für die Zukunft des Museums einsetzen. Im Juni 2021 ist eine internationale Konferenz zur Zukunft des Museums in Rio de Janeiro geplant, die gemeinsam mit dem Goethe-Institut und zahlreichen weiteren deutschen Akteuren organisiert werden soll. Zur Vorbereitung der Konferenz werden ab Herbst 2020 deutsche Museen und Institutionen Workshops für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalmuseums anbieten, um ihr Wissen und ihre Expertise in den unterschiedlichsten Fachgebieten weiterzugeben.

...


 

Starker Gewinner braucht starke Unterstützer

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Unterstützung für 85 Mio. Menschen

„Ich gratuliere dem Welternährungsprogramm und seinem Exekutivdirektor David Beasley von Herzen zum hochverdienten Friedensnobelpreis. Das WFP steht für die Verantwortung der Weltgemeinschaft für jedes einzelne Menschenleben“, erklärte Außenminister Maas heute. „Sein unermüdlicher Einsatz rettet jeden Tag Millionen Menschen vor Hunger und Mangelernährung. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den gefährlichsten Orten der Welt Vorkämpfer der Menschlichkeit.“

Allein in der ersten Hälfte dieses Jahres erhielten 85 Millionen Menschen überlebenswichtige Versorgung durch das Welternährungsprogramm (World Food Programme/WFP). 553.000 Tonnen Lebensmittel wurden in 121 Ländern ausgeliefert – eine enorme Leistung.

Neue Herausforderungen durch COVID-19

Gerade die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig WFP für die Versorgung notleidender Menschen ist. Als Flugzeuge am Boden bleiben mussten und Grenzübertritte schwieriger wurden, stellte WFP mit seiner Logistik sicher, dass lebensrettende Hilfslieferungen weiter Menschen in Not erreichen konnten.

Die Pandemie und  ihre Sekundärfolgen schaffen für die Weltgemeinschaft immense, bislang ungekannte Probleme: Die Ärmsten werden am härtesten getroffen: Beobachter gehen davon aus, dass die Zahl der Menschen, die von Hunger bedroht sind, dramatisch ansteigen könnte, ebenso wie die Zahl der Menschen unter der Armutsgrenze.

Finanzielle Unterstützung für Helfer

WFP kann seine Mission, Menschen in Krisenlagen mit dem Notwendigsten zu versorgen, nur erfüllen, wenn die dafür nötigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden. Durch die Folgen der Pandemie dürfte die Finanzierungslücke in 2021 auf bis zu 40 % anwachsen. Fehlende finanzielle Mittel hätten hier ganz konkrete, tragische Konsequenzen für Menschen in Not.

Deutschland ist weltweit zweitgrößter Geber des WFP und hat 2020 zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt, etwa um den Flugservice des Organisation aufrecht zu erhalten. Seit Jahren pflegen wir mit WFP eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. In 2020 beläuft sich die Förderung des Auswärtigen Amts auf bisher 542 Mio. Euro.

Auszeichnung ein wichtiges Zeichen

Die Verleihung des Friedensnobelpreises ist zuallererst eine große Anerkennung. Sie ist aber auch ein wichtiges Zeichen. Die Verleihung kann dazu beitragen, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit weiter auf die vielen humanitären Notlagen zu lenken. Aber auch auf den unermüdlichen Einsatz unzähliger Helferinnen und Helfer, die täglich alles geben.

Mit dem entschlossenen Einsatz der internationalen Gemeinschaft und in einem starken multilateralen System kann WFP seine Stärke im Kampf gegen den Hunger weiterentwickeln. Deutschland unterstützt dieses Engagement, auch in der Allianz für den Multilateralismus.

...


 

Hilfe für Beirut – zwei Monate nach der Explosion

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Weitreichende Zerstörung

Bei den Explosionen im Hafen von Beirut am 04.08. wurden mindestens 180 Menschen getötet und mehr als 6.500 Menschen verletzt. Viele Menschen wurden obdachlos bzw. ihre Wohnungen und Häuser wurden schwer beschädigt. Mindestens fünfzehn medizinische Einrichtungen, darunter drei große Krankenhäuser, erlitten teilweise oder schwere strukturelle Schäden. Die weitreichenden Schäden am Hafen tragen zu einer Verschärfung die Ernährungsunsicherheit bei, die bereits vorher aufgrund der COVID-19-Pandemie und der anhaltenden wirtschaftlichen Krise zugenommen hat.

Umfangreiche, schnelle Hilfe

Deutschland hat direkt nach der Explosion Unterstützung in Höhe von 20 Millionen Euro versprochen und dann noch mehr geleistet. Am Ende waren es fast 22 Millionen Euro, mit denen das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung halfen. Die Hilfsleistungen umfassten eine breite Palette an Maßnahmen, unter anderen:

  • unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) bei der Suche nach Verschütteten und Erfassung von Statik von Gebäuden,
  • lieferte das Deutsche Rote Kreuz umfangreich Medikamente und medizinisches Material an seine libanesische Schwestergesellschaft und
  • der Norwegian Refugee Council ersetzte mit deutscher Unterstützung durch die Explosion zerstörte Wassertanks.

Humanitäre Hilfe bedeutet auch gelebte Hilfe zur Humanität und schließt die Bewahrung kultureller Infrastruktur ein: Das Auswärtige Amt unterstützt zum Beispiel einen Solidaritätsfonds der libanesischen Nichtregierungsorganisationen Arab Fund for Arts and Culture – AFAC und Culture Resource mit 300.000 Euro. Damit konnte 202 Kulturschaffenden geholfen werden, deren Arbeit von der Explosion unmittelbar betroffen war.

Bereits am Tag nach der Explosion reiste ein Mitarbeiter des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) im Rahmen des Projekts „KulturGutRetter“ mit dem Team des THW nach Beirut,  um erste Schadensbegutachtungen an historischen Gebäuden durchzuführen. Das DAI hat mehrere Experten entsandt, die nun in Zusammenarbeit mit libanesischen Partnern darüber sprechen, wie Deutschland den Schutz und Erhalt beschädigter historischer Häuser unterstützten kann.

Neben der Hilfe der Bundesregierung gab es viel private Unterstützung aus Deutschland. Der Verein Orienthelfer e.V. spendete in Zusammenarbeit mit dem FC Bayern München acht Krankenwagen an den libanesischen Zivilschutz. Die Deutsche Botschaft half, die Krankenwagen nach Beirut zu bringen.

Anhaltendes politisches Vakuum

Nach dem Rücktritt der libanesischen Regierung am 10.08. ist bislang kein politischer Neuanfang  gelungen. Zuletzt trat Ende September der designierte Premierminister Adib zurück, nachdem sich die politische Führung nicht auf eine neue Regierung einigen konnte. Ohne Regierung ist es aber nicht möglich, dringend benötigte, sichtbare und nachhaltige politische und wirtschaftliche Reformen einzuleiten.

Deutschland und andere internationale Partner haben wiederholt deutlich gemacht, dass  über humanitäre Hilfe hinausgehende Unterstützung an Reformen geknüpft ist. Dabei geht es auch um Unterstützung bei der Wiederaufnahme der Gespräche mit dem Internationalen Währungsfonds. Deutschland setzt sich mit seinen europäischen Partnern und in der International Support Group für Libanon für eine rasche Regierungsbildung ein.

...


 

Corona: Was gilt für Reisende aus Risikogebieten innerhalb Deutschlands?

, weiterlesen auf DER SPIEGEL - Reise

Teile von Berlin, NRW und Niedersachsen gelten als Corona-Risikogebiete: Was gilt für jene, die dort wohnen und in den Herbstferien Urlaub in anderen Regionen geplant haben? Die wichtigsten Antworten...


 

Colonialism as Shared History“: Aufarbeitung deutscher Kolonialgeschichte

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Großmachtstreben des Deutschen Reichs: Überfällige Aufarbeitung

Von 1884 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs hat das Deutsche Reich zahlreiche Kolonien unterhalten, darunter in den heutigen Staatsgebieten von Tansania, Burundi, Ruanda, Namibia, Kamerun, Togo und Ghana. Doch nicht nur afrikanische Länder waren Schauplatz deutschen Großmachtstrebens: auch im chinesischen Kiautschou, den Pazifikinseln Papua-Neuguinea, Samoa, Nauru, Karolinen, Palau, den Mariannen und  Marshall-Inseln wurden Kolonien errichtet. Neben wirtschaftlichen Interessen bestand die starke Motivation, durch Kolonien den Status einer Weltmacht zu erreichen. Auf Grundlage dieses imperialistischen Denkens wurden Verbrechen an der einheimischen Bevölkerung einiger Kolonien begangen – die Auseinandersetzung mit diesem Teil der Geschichte ist dringend nötig. 

Globaler Austausch statt Eurozentrismus

Die Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit ist überfällig. Es braucht den Dialog mit den betroffenen Ländern, den jeweiligen Gesellschaften und ihren Menschen.

Dies betont Staatsministerin Müntefering, die die wissenschaftliche Konferenz unter dem Titel  „Colonialism as Shared History: Past, Present, Future“ eröffnet.

 Im Zentrum der internationalen Konferenz stehen die folgenden Fragen: Kann man sich dem Verständnis einer „Shared History“, einer gemeinsamen Geschichte annähern? Welche Chancen würden sich daraus für eine partnerschaftliche Zukunft ergeben? Welche Rollen müssen Museen, Bildung und Wissenschaft bei der Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte spielen? Welche Projekte könnten sinnvolle und nachhaltige Zusammenarbeit stiften? Ziel ist es, statt einer eurozentrischen Perspektive auf diese Weise einen globalen Austausch zu etablieren.

Die Konferenz ist ein gemeinsames Projekt des Auswärtigen Amts, der Historikerinnen Dr. Bettina Brockmeyer, Prof. Dr. Rebekka Habermas, Prof. Dr. Ulrike Lindner sowie der Gerda-Henkel-Stiftung. Vom 07. bis 09. Oktober diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt in unterschiedlichen Formaten. Den Leitvortrag hält die kenianische Schriftstellerin Yvonne A. Owuor mit dem Titel „Derelict Shards. The Roamings of Colonial Phantoms“.

Historische Verantwortung wahrnehmen

Im Koalitionsvertrag ist das Ziel der Bundesregierung verankert, die deutsche Kolonialgeschichte aufzuarbeiten. Die Konferenz leistet einen Beitrag dazu, diese historische Verantwortung Deutschlands wahrzunehmen. Dies entspricht auch den Zielen der afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung. 

Mögliche, weiterführende Ergebnisse der Veranstaltung  sollen gemeinsame Projekte zwischen Deutschland und den Ländern der ehemaligen Kolonien insbesondere im Bildungsbereich und im Wissenschaftsaustausch sein.

Die Aufarbeitung der Kolonialvergangenheit spielt auch außerhalb der Konferenz im Auswärtigen Amt eine zentrale Rolle, zum Beispiel im Dialog mit Namibia. In den Jahren 1904 bis 1908 schlugen deutsche Kolonialtruppen im damaligen Deutsch-Südwest-Afrika Aufstände der Volksgruppen Herero und Nama grausam nieder. Die politische Aufarbeitung dieses schrecklichen Kapitels in der Geschichte ist Gegenstand von Verhandlungen zwischen Deutschland und Namibia.

Weitere Infos zur Konferenz finden Sie hier.

...


 

EU und China: Klimaschutz gemeinsam voranbringen

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Wie können die EU und China ihre Zusammenarbeit zum Klimaschutz weiter vertiefen? Wo gibt es konkrete Anknüpfungspunkte? Wie können die EU und China gemeinsam positive Akzente setzen, um beim Klimaschutz voranzugehen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer virtuellen Veranstaltung am 6. Oktober, zu der das Auswärtige Amt gemeinsam mit der Deutschen Energieagentur (dena) eingeladen hatte. Die Veranstaltung knüpfte dabei an zwei strategische Entscheidungen an: Beide Seiten haben im September höhere Klimaziele angekündigt und die Einrichtung eines hochrangigen Umwelt- und Klimadialogs vereinbart.

Staatsminister Niels Annen unterstrich die klimapolitische Verantwortung der EU und Chinas, die mit hohen Erwartungen einhergehe. Er warb dafür, den neu geschaffenen Dialog für eine verstärkte Klimazusammenarbeit zu nutzen, gerade im Vorfeld der nächsten VN-Klimakonferenz (COP26). Mehrere Diskussionsteilnehmer sprachen sich dafür aus, neben einer Verabredung höherer Klimaziele konkret auch eine Verzahnung des europäischen Emissionshandelssystems mit den chinesischen Ansätzen zur CO2-Bepreisung anzustreben. Weitere Kooperationsfelder sind die erneuerbaren Energien und Wasserstoff.

Unter den weiteren Gästen der Veranstaltung waren Staatssekretär Jochen Flasbarth, Bundesumweltministerium, Staatsministerin Wendy Morton, Großbritannien, und die Europa-Abgeordnete Maria Spyraki.

Ehrgeizigere Klimaziele in China und der EU

Chinas Staatspräsident Xi Jinping hatte Ende September 2020 angekündigt, dass China vor 2030 den Höhepunkt seiner Emissionen erreichen wolle und vor 2060 CO2-Neutralität anstrebe. Auch die EU-Kommission setzt sich für eine Verstärkung der Klimaziele für 2030 ein. Ziel sollte eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um mindestens 55% im Vergleich zu 1990 sein.

China wird in seinem nächsten Fünfjahresplan (2021-2025) bereits erste Weichenstellungen in Richtung auf CO2-Neutralität vornehmen müssen. Langfristig führt auch in China kein Weg an einem Kohleausstieg vorbei.

...


 

Fahrrad-Fernwege für den Herbst: Deutsche Geschichte unter den Rädern

, weiterlesen auf DER SPIEGEL - Reise

Die Vorstellung hilft zwar nicht gegen Muskelkater, aber schön ist sie: das Rad als Zeitmaschine. Unser Autor empfiehlt sechs Routen, auf denen Fahrradurlauber im Herbst durch die Geschichte reisen können...


 

Ein historisches Treffen in Berlin

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Worum geht’s?

In Berlin treffen sich der israelische Außenminister Gabi Ashkenazi und der emiratischer Außenminister Abdullah bin Zayed zum ersten Mal. Außenminister Maas empfängt seine beiden Amtskollegen in seinem Gästehaus Villa Borsig in Berlin-Tegel. Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben erst im Sommer die Normalisierung ihrer Beziehungen bekannt gegeben. Im Gegenzug suspendierte die israelische Regierung die geplante Annexion von Teilen des Westjordanlandes.

Deutschland hat die von den USA vermittelte Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern ausdrücklich begrüßt. Die Entwicklung zeigt, dass ein friedliches Miteinander der Länder im Nahen und Mittleren Ostens möglich ist und bietet vielfältige Möglichkeiten für neue wirtschaftliche Kooperation, Zusammenarbeit in der Forschung und Entwicklung, und kultureller Austausch zwischen den Ländern in der Region. Dass dadurch einiges in Bewegung geraten sind, wurde zuletzt deutlich: Nach den VAE hat nun auch Bahrain diplomatische Beziehungen mit Israel aufgenommen. Und Saudi-Arabien hat seinen Luftraum für Direktflüge zwischen Tel Aviv und Abu Dhabi geöffnet.

Warum bringt Deutschland sich ein?

Deutschland und seine europäischen Partner erhoffen sich durch die Entwicklungen neue Impulse für den Nahostfriedensprozess. Denn für langfristige Stabilität und Frieden in der Region ist eine Lösung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern unabdinglich. Aus Sicht der Bundesregierung bleibt eine zwischen beiden Seiten verhandelte Zweistaatenlösung das beste Modell. Deutschland ist bereit, neue Schritte in Richtung einer Wiederannäherung zwischen beiden Seiten mit seinen Partnern in Europa und der Region aktiv zu begleiten. Mit seinen Amtskollegen will sich Außenminister Maas darüber austauschen, wie es gelingen kann, die aktuelle Dynamik für diesen Prozess zu nutzen.

Und was ist geplant?

Das Treffen des israelischen und des emiratischen Außenministers beginnt mit einem gemeinsamen Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas und dem dazugehörigen Informationszentrum. Außenminister Maas wird beide Gäste dort in Empfang nehmen. Danach werden sich der israelische und der emiratische Außenminister in dem Gästehaus des deutschen Außenministers in Tegel austauschen. Zum Abschluss des Tages diskutieren die drei Außenminister bei einem gemeinsamen Abendessen Entwicklungen im Nahostfriedensprozess und in der Region.

Vor dem Besuch dankte Außenminister Maas seinen Amtskollegen dafür, Berlin als Ort für ihr erstes Zusammentreffen gewählt zu haben:

Die wichtigste Währung in der Diplomatie ist Vertrauen, und ich bin meinen beiden Kollegen auch persönlich dankbar, dass sie Deutschland dieses Vertrauen entgegenbringen. Wir tun alles, um gute Gastgeber zu sein für den Dialog beider Länder über die Ausgestaltung ihrer zukünftigen bilateralen Beziehungen.

...


 

Wie geht’s weiter in Libyen?

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Positive Entwicklungen…

In Libyen mehren sich die Zeichen für eine positive Entwicklung: eine landesweite Waffenruhe wird von den Konfliktparteien weitestgehend eingehalten. Die Ölförderung und –Weiterverarbeitung laufen nach monatelanger Blockade der Ölquellen durch bewaffnete Gruppen langsam wieder an. Und es wird wieder verhandelt: Vertreter der wichtigsten politischen Parteien haben sich bei von der UN-geleiteten Verhandlungen auf einen Fahrplan für einen innerlibyschen politischen Prozess  geeinigt.

…aber bleibende Herausforderung

Noch ist der Konflikt aber nicht beigelegt: An der Frontlinie westlich der Stadt Sirte in der Mitte des Landes stehen sich die Konfliktparteien nach wie vor bis an die Zähne bewaffnet gegenüber. Die  militärische Unterstützung für die Konfliktparteien geht fast ungebrochen weiter. Deshalb erinnerten die Co-Chairs die teilnehmenden Staaten an die Selbstverpflichtungen, denen sie sich im Januar in Berlin unterworfen hatten – insbesondere an die Einhaltung des Waffenembargos. In diesem Zusammenhang hob Außenminister Maas EU-Operation EUNAVFOR MED IRINI hervor. Mit der Operation leistet die EU einen wichtigen Betrag zur Überwachung und Durchsetzung des Waffenembargos und arbeitet eng mit den für das Waffenembargo zuständigen UN-Gremien zusammen.

UN-Vermittlung im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt des heutigen Treffens standen aber die Vermittlungsbemühungen und Dialogformate der Vereinten Nationen, auf die Außenminister Maas und Generalsekretär Guterres die Teilnehmer der Videokonferenz erinnerten. Aus Sicht der Bundesregierung ist es zentral für die Stabilisierung Libyens, dass alle Gespräche und Verhandlungen unter dem Dach des UN-geleiteten Prozesses stehen und diesem zuarbeiten. Maas hob dabei insbesondere den großen Einsatz der kommissarischen UN-Sonderbeauftragten Stephanie Williams hervor, mit der die Bundesregierung sich eng austauscht.

Nach der Konferenz betonte Außenminister Maas:

Wir haben immer gesagt: die Stabilisierung Libyens ist kein Sprint, sie ist ein Marathon. Nach einer Phase, in der es manchmal sogar rückwärtsging, ist es gut, sagen zu können: Wir haben heute einen weiteren Kilometer genommen.

...


 

Von der Depesche zum Tweet

, weiterlesen auf Auswärtiges Amt

Am 2. August 1920 wird per Erlass ein Hauptarchiv im Auswärtigen Amt eingerichtet. Die Zeit ist geprägt von den Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs und so ist die Frage, wie die Akten des Auswärtigen Dienstes zur Klärung der Schuldfrage genutzt werden können, ein wichtiges Motiv. Es folgen wechselvolle Jahre, die geprägt sind durch Ortswechsel sowie die zeitweise Schließung des Archivs nach Ende des Zweiten Weltkriegs. 1951 wurde das Politische Archiv des Auswärtigen Amts wieder gegründet. Inzwischen ist sein Bestand auf 27 Regalkilometer Akten angewachsen. Das Archiv ist zu einem Ort geworden, an dem die Entscheidungen der deutschen Außenpolitik seit 1870 nachvollzogen werden können, aber auch die Verträge aufbewahrt werden, die Deutschland international abschließt. Damit ist das Politische Archiv das Gedächtnis der deutschen Außenpolitik.

Digitalisierung des Politischen Archivs

Bei der Gründung des Politischen Archivs vor 100 Jahren war die Schreibmaschine eine große Neuerung. Heute wird auf einer Vielzahl an Wegen kommuniziert – und diese sind fast nur noch digital. Dadurch verändern sich auch die Anforderungen an das Archiv. Das Politische Archiv ist aber nicht nur wichtig für das Wissensmanagement im Auswärtigen Amt, sondern auch Informationsgrundlage für Forschungen zur Diplomatiegeschichte. Damit analoge Überlieferungen für private und wissenschaftliche Forschung genutzt werden können, hat das Politische Archiv einen Prozess zur Digitalisierung der Bestände begonnen. In wenigen Wochen sollen über 18 Millionen Digitalisate verfügbar sein.

Mehr Informationen

Das Politische Archiv

150 Jahre Auswärtiges Amt


...


 

Kuta Beach Getaway

, weiterlesen auf Unearthing Asia

Bali has been Indonesia’s top tourist destination for decades, with Kuta Beach establishing itself as a surfing mecca on Asia’s popular backpacking route in South East Asia. Long golden beaches, stunning coral reefs, a...

The post Kuta Beach Getaway appeared first on Unearthing Asia.

...


 

12 Must-Do Things in Bali

, weiterlesen auf Unearthing Asia

From water-sports to shopping, the island of Bali has it all. Pamper yourself with a chocolate spa treatment on your Honeymoon in Bali before partying the night away at one of its trendiest nightspots,...

The post 12 Must-Do Things in Bali appeared first on Unearthing Asia.

...


 

Eat, Shop and Party at Clarke Quay

, weiterlesen auf Unearthing Asia

Answers to the always asked question “What is there to do in Singapore?”, would invariably be – shop at Orchard Road, visit the Night Safari, or party down at Clarke Quay. A long time...

The post Eat, Shop and Party at Clarke Quay appeared first on Unearthing Asia.

...


 

Introducing Dempsey

, weiterlesen auf Unearthing Asia

Dempsey, Eden in the City Listen to the cacophony of the traffic dwindle into a distance as you pace your way towards Dempsey Hill. Within minutes, tranquil and greenery unfold with every step up Dempsey...

The post Introducing Dempsey appeared first on Unearthing Asia.

...


 

Sentosa, Singapore’s Island Backyard

, weiterlesen auf Unearthing Asia

Located at the southern-most part of Singapore, Sentosa Island stands at a mere 465 hectares, yet it has much more to offer than meets the eye. Beyond the typical notion of endless sun, fine...

The post Sentosa, Singapore’s Island Backyard appeared first on Unearthing Asia.

...


 

7 Quick Sidetrips in Australia

, weiterlesen auf Unearthing Asia

From the magical Three Sisters to the beautiful Victoria Harbor, the land of the Kangaroo offers a wide variety of attractions for travelers of all age and interest. Other than the spectacular West Coast...

The post 7 Quick Sidetrips in Australia appeared first on Unearthing Asia.

...


 

Ayres Rock, More Than Just a Rock

, weiterlesen auf Unearthing Asia

You’ve surely noticed by now the pictures of that huge rock smack in the middle of Australia. In Aboriginal, it’s called Uluru (said to have no true direct translation), but in English it is...

The post Ayres Rock, More Than Just a Rock appeared first on Unearthing Asia.

...


 

Milford Sound in Photos

, weiterlesen auf Unearthing Asia

Back to New Zealand again this week to highlight one of my favorite part of the journey there, the famed Milford Sound. The 3-4 hour bus ride from Queenstown was quite eventful, with numerous...

The post Milford Sound in Photos appeared first on Unearthing Asia.

...


 

Melbourne, Queen of the Desert

, weiterlesen auf Unearthing Asia

Melbourne was the ideal vision of what I thought Australia would be like. The airport is located out in the bush, a reddish-hued desert with hardly anything else in sight. Leaving via bus, my first glimpse...

The post Melbourne, Queen of the Desert appeared first on Unearthing Asia.

...


 

Silent Escape at Doubtful Sound

, weiterlesen auf Unearthing Asia

New Zealand’s Fjordland is home to some of Planet Earth’s most stunning landscapes. Most tourists head straight for Milford Sound, which is easily accessible via bus or coach, courtesy of a large mountain tunnel. But for those...

The post Silent Escape at Doubtful Sound appeared first on Unearthing Asia.

...